Unsere Therapiekonzepte

Spieltherapie nach Barbara Zollinger

Allgemeines

Angewandt wird diese Therapieform bei Late Talkern, Kindern mit globalen Entwicklungsstörungen, Sprachverständnisstörungen und modifiziert bei Kindern mit Autismus.

Diese Therapieform berücksichtigt die Entwicklungsbereiche

  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Sprachentwicklung (passiv und aktiv)
  • Spielentwicklung
  • und die gegenseitige Beeinflussung der Entwicklungssysteme. 

Befundung

In der Befundung wird jeder Bereich beurteilt und einem Entwicklungsalter zugeordnet. Dazu werden dem Kind verschiedene Spielsachen angeboten. Beim Spielen wird beobachtet, wie es mit Gegenständen und Schwierigkeiten umgeht, wie es sprachliche Aufforderungen umsetzt, andere mit einbezieht und was genau im Spiel passiert.

Ziel

Das Ergebnis ist ein Entwicklungsprofil, das genaue Informationen zum Entwicklungsstand des Kindes gibt. Bei Therapiebedarf ist das Ziel der Therapie die Festigung des jeweiligen Entwicklungsstandes und das Einführen des Kindes in die nächste Entwicklungsphase.

Durchführung

Dazu hat Ihr Therapeut grundlegende Kenntnisse und Strategien, wie dies im Spiel und auch mit Hilfe des Spieles möglich ist. Das Kind lernt im Spiel bzw. mit dem Spiel. Eine Bezugsperson ist in der Regel während der Therapie anwesend, damit grundlegende Verhaltensweisen besser verstanden werden können. 

Genauere und individuelle Anwendungen bzw. Hinweise für zu Hause wird Ihnen Ihr Therapeut in einem Einzelgespräch erläutern.

Als Literaturempfehlung bieten wir auch Bücher in unserer Patientenbibliothek, z. B. „Wenn Kinder die Sprache nicht entdecken“ von Barbara Zollinger.